illy-logoObwohl Illy zu den größten Kaffee-Konzernen weltweit gehört, ist ihr Kapselsystem Iperespresso mehr ein Geheimtipp und gerade in Deutschland wenig bekannt – doch das vielleicht vollkommen zu Unrecht?

Espresso-Liebhaber und echte Kaffee-Enthusiasten, die sich schon einmal mit dem System beschäftigt haben, sind von Iperespresso oft hellauf begeistert – woran das liegt und wieso es kaum ein „italienischeres“ Kapselsystem gibt, wollen wir an dieser Stelle einmal betrachten.

Das „erwachsenste“ Kapselsystem auf dem Markt?

Diesen Eindruck mag man schon beim Betrachten der Maschinen bekommen, denn sie machen optisch einfach wirklich etwas her – egal ob die Modelle im klassischen Design oder in moderner Optik.

Doch genug geschwärmt, was macht die Zubereitung des Espresso mit diesem System so besonders?

Auf den ersten Blick nicht viel, denn die Kapseln werden wie gewohnt in den Kapselhalter eingesetzt, fixiert und anschließend auf Knopfdruck – beziehungsweise nach dem Einstellen von Temperatur und Co. – aufgebrüht. Im Vergleich zu anderen Kapselsystemen findet das Brühen in der Kapsel allerdings in zwei Phasen statt, was für ein besonders feines Aroma sorgen soll – diesen Vorgang schützt Illy mit diversen Patenten und hebt sich damit aktuell von allen anderen Herstellern ab. Kleine Details wie Tassenwärmer, abnehmbare Tanks und die Tatsache, dass der Kaffee nach dem Brühen nicht mit Teilen der Maschine in Berührung kommt, sondern unverfälscht in die Tasse gelangt, machen das Paket der Maschinen perfekt – und von denen bietet Illy gleich mehrere verschiedene Modelle.

Sechs Maschinen, sechs Mal Espressogenuss auf höchstem Niveau

Illy bietet für das Iperespresso System sechs passende Maschinen an, die jeweils unterschiedliche Möglichkeiten bieten und entsprechend zu Preisen zwischen rund 75 und über 300 Euro zu haben sind. Drei der sechs Maschinen sind dabei außerdem mit einem Milchaufschäumer ausgestattet und bieten so auch die Möglichkeit, Cappuccino oder Latte Macchiato zuzubereiten – das Modell Y5 Milk macht das auf Knopfdruck sogar automatisch. Für Fans klassisch italienischen Designs kommen aber wohl nur die Modelle aus der X-Reihe des Herstellers in Frage, die den Charme eines italienischen Kaffees nach Hause bringen und ein wenig an einen kleinen Siebträger erinnern – diese Modelle arbeiten dabei mit dem von Kapselmaschinen gewohnten Pumpendruck von 15 Bar. Gleich 19 Bar bringen dagegen die Modelle der Y-Reihe mit sich, die außerdem einen Auffangbehälter für gebrauchte Kapseln, programmierbare Tassengrößen und entsprechend verstellbare Tassenroste mitbringen.

Kleine, aber feine Auswahl für Espresso-Liebhaber

Schon der Name des Iperespresso-Systems zeigt, worum es geht: Einfach perfekten Espresso zubereiten. Entsprechend beschränkt sich die Kapselauswahl auch auf 10 verschiedene Sorten, mit denen sich vor allen Dingen genau das tun lässt. Unterschieden wird hier zwischen verschiedenen Röstgraden und Herkunftsländern, so dass etwa mittlerer und dunkler Röstgrad oder Kaffee aus Kolumbien, Guatemala und Brasilien erhältlich ist. Die Standardvarianten liegen dabei mit 47 Cent pro Kapsel über dem Durchschnitt, ab und zu sind außerdem Spezialröstungen für einige Cent mehr erhältlich – insgesamt gehört Iperespresso damit zu den teureren Systemen auf dem Kaffeekapsel-Markt. Erhältlich sind die Kapseln dafür in edlen Metalldosen, in denen gleich 126 Kapseln Platz finden – durch die einfach wiederverschließbaren Dosen wird das Aroma dabei lange Zeit beibehalten und es fällt weniger Verpackungsmüll an als bei den kleinen Plastikpackungen der Konkurrenz.

Illy schafft mit dem Iperespresso-System den Einstieg in den Markt um die Kaffeekapseln und positioniert sich als Geheimtipp für all die, die einen richtig guten Espresso zu schätzen wissen – mit schickem Design, hochwertiger Technik und einem besonderen Brühverfahren schafft es der Hersteller so, zuhause italienisches Flair aufkommen zu lassen. Und das zeigt sich am Ende auch im Geschmack, der durch eine perfekte Crema vollendet wird.