krueger_company-logoWährend viele Hersteller bewusst auf den „Lock-In“ Effekt setzen und ihre Kapselsysteme möglichst abschotten möchten, so dass Dritthersteller keine passenden Kapseln oder Maschinen liefern können, setzt der Getränkehersteller Krüger auf das Gegenteil und will einen offenen Standard für Kaffeekapseln schaffen.

Das System findet unter anderem Verwendung in den Kaffeekapsel-Reihen von Starbucks in den USA oder Aldi Süd in Deutschland, konnte sich bisher aber trotzdem noch nicht so stark durchsetzen wie die bekannte Konkurrenz von Nespresso, Tassimo und Co. – wie es mit der Auswahl an Geräten und Kapseln aussieht, wollen wir im Folgenden einmal aufzeigen.

Einfaches Prinzip ohne Schnick-Schnack

Bei allen Maschinen, die die K-fee Kapseln zubereiten können, gibt es zunächst einmal keine Besonderheiten im Vergleich zu den meisten Geräten der Konkurrenz – denn das Zubereitungsprinzip ist das für eine Kapselmaschine typische: Die Kapsel wird eingelegt, der Kapselhalter geschlossen und die Kapsel damit gelocht – anschließend wird das heiße Wasser dann von oben in die Kapsel gepresst, so dass unten die entsprechende Kaffeespezialität herausläuft. Was an den hauseigenen K-fee Geräten allerdings besonders ist, ist das besonders moderne, hochwertige Design jedes einzelnen Geräts – für jeden Haushalt ist nicht nur das Gerät mit den passenden Funktionen, sondern auch mit dem passenden Design erhältlich. Egal ob schlicht und klassisch oder bunt und modern, jeder findet das passende Modell.

Verschiedene Maschinen – für jeden das passende Modell

Unter dem K-fee Label werden sechs eigene Maschinen vertrieben, die zu Preisen zwischen 90 und 250 Euro zu haben sind und entsprechend unterschiedliche Funktionen bieten. Einfache Modelle wie die K-fee Preferenza sind dafür allein für das Zubereiten von Kaffee und Espresso ausgestattet, während etwa die Lattensia auch Milchschaum zubereitet und so für Cappuccino, Latte Macchiato und Co. geeignet ist. Darüber hinaus unterscheiden sich die Maschinen aber auch in Platzverbrauch und Größe des Wasserbehälters – erwähnenswert ist hier etwa das Modell Grande mit einem riesigen Wassertank mit 3,8l Fassungsvermögen, der damit etwa für das Büro perfekt geeignet ist. Gemeinsam haben alle Modelle den außergewöhnlich hohen Pumpendruck von bis zu 19 Bar, die Möglichkeit die Tassenfüllmenge zu programmieren, eine Abschaltautomatik und nicht zuletzt die extrem kurze Aufheizzeit von nur 15 Sekunden, die die wirklich schnelle Zubereitung des Lieblingskaffees ermöglicht.

K-Fee Kapseln: Espresto, Expressi & Co

Die passenden Kapseln für das K-fee System werden von verschiedenen Herstellern geliefert, wobei Espresto die „offizielle“ Anlaufstelle ist, wenn passende Kapseln gesucht werden – da das System aber etwa auch für Starbucks oder Aldi verwendet wird, gibt es entsprechend Kapseln von verschiedenen Anbietern. Espresto bietet dabei zunächst einmal nur 9 verschiedene „Kapsel-Kreationen“, durch andere Hersteller wird das Sortiment allerdings noch einmal vergrößert und die Preise gesenkt – denn auch Discounter bieten passende Kapseln an. Preislich liegen die Kapseln damit am unteren Ende im Vergleich mit anderen Kapselsystemen, was für viele Kaffeeliebhaber ein Grund ist, sich einmal am K-fee System zu versuchen – mit großen Namen wie Aldi Süd im Hintergrund ist so auch damit zu rechnen, dass immer wieder einmal neue Sorten auf den Markt kommen.

Einmal alles anders als bei der Konkurrenz – das ist der Versuch von Krüger, mit dem K-fee System den Kapselmarkt umzukrempeln. Zwar konnte sich das Unternehmen damit auch am Markt positionieren, der riesige Erfolg wie bei den bekannten Größen bleibt bisher aber aus. Angesichts der niedrigen Preise und Zusammenarbeit mit Discountern könnte sich das aber im Zukunft durchaus ändern – wer einen preisgünstigen Einstieg in die Welt des Kapsel-Kaffees sucht, ist mit dem K-fee System auf jeden Fall gut beraten.